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Freitag, 15. September 2017

JobIMPULS Methode auf dem Zukunftskongress Migration 2017 in Berlin vorgestellt

Der Bildungskreis Handwerk e. V. aus Dortmund und die SBH Südost berichten aus der Praxis und stellen vor Fachleuten zwei unterschiedliche Konzepte zur Integration von Geflüchteten vor.

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Profiling – Matching – Arbeitsmarktanalyse. Die JobIMPULS Methode – innovative Integrationsplanung in der Praxis

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Best-Practice-Dialog Bildungskreis Handwerk und SBH zur JobIMPULS Methode
Die Integrationsexperten erläutern die Möglichkeiten der JobIMPULS Methode bei die Integration von Geflüchteten vor Fachleuten aus Jobcentern und Verwaltungen sowie von Bildungsträgern. V.l.n.r: Martin Rostowski (Bildungskreis Handwerk Dortmund), Marion Schubert (SBH Südost), Alexander Roth (Jobnet.AG) und Gerd Schierenbeck (Jobnet.AG)

Im Rahmen eines Best-Practice-Dialogs haben Experten des Bildungskreis Handwerks aus Dortmund (Website aufrufen) und der SBH Südost (Website aufrufen) auf der Zukunftskongress Migration im Bundespresseamt in Berlin vor einem Fachpublikum über zwei verschiedene Konzepte zur Integration von Geflüchteten berichtet. In beiden Fällen bildet die JobIMPULS Methode (weitere Infos aufrufen) die Grundlage für ein umfassendes Profiling und die darauf aufbauende Integrationsplanung. Die Moderation übernahmen die beiden Fachberater Alexander Roth und Gerd Schierenbeck von der Jobnet.AG. Der Zukunftskongress Migration (Website aufrufen) wurde jetzt zum dritten Mal im Veranstaltungszentrum des Bundespresseamtes in Berlin durchgeführt, rund 600 Fachleute u. a. der Bundesagentur für Arbeit, aus Jobcentern, Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen, sowie von Hilfsorganisationen tauschten an zwei Tagen Ihre Erfahrungen aus.

Marion Schubert, Gebietsleiterin Thüringen der SBH Südost betonte in dem Praxisdialog: "Mit Hilfe der JobIMPULS Methode können wir unser Modellprojekt MoNaMi einerseits sehr persönlich und gleichzeitig sehr effizient durchführen, das ist eine große Hilfe für die Jobcoaches und die Geflüchteten." MoNaMi ist ein Modellprojekt zur modularen Nachqualifizierung für Menschen mit Migrationshintergrund, das u. a. vom ESF gefördert wird und im Rahmen des IQ-Netwerks in Thüringen stattfindet. Ein wesentlicher Baustein ist ein Qualifizierungspass, der für jede Person erarbeitet wird.

Der Bildungskreis Handwerk setzt die JobIMPULS Methode in Dortmund im Rahmen der dortigen PMA-Maßnahme ein (Profiling - Matching - Arbeitsmarktanalyse). Martin Rostowski, zuständig für die Projektkoordinierung und Projektentwicklung: "Wir denken stark in Förderketten, die in Umschulung, Ausbildung und letztlich der Arbeitsaufnahme münden. Die JobIMPULS Methode liefert uns hier ganz wesentliche Informationen und unterstützt den gesamten Prozess mit den sehr aussagekräftigen Berichten." Die Integrationsexperten aus Dortmund erstellen ein umfassendes Profiling je Person und konzentrieren sich dabei nicht nur auf die zuverlässige Erhebung der Soft-Skills, sondern ebenfalls die Feststellung eines individuellen Profils der Fachkompetenzen. Eine Praxisphase in den eigenen Werkstätten rundet das Bild dann zusätzlich ab.

Podiumsdiskussion Zukunftsforum: Fazit und Perspektiven nach einem Jahr Integrationsgesetz

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Podiumsdiskussion Fazit Integrationsarbeit auf dem ZKMI 2017 in Berlin
Podiumsdiskussion zum Fazit und Perspektiven nach einem Jahr Integrationsgesetz, v.l.n.r.: Christiane Hirsch (Bundesagentur für Arbeit), Björn Borgwardt (BMAS), Moderator Jürgen Zurheide (WDR), Dr. Christoph Wesselmann (Jobnet.AG), Stefan Sudmann (Interessenverband deutscher Zeitarbeitsunternehmen)

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Plenum vor den Teilnehmern des Kongresses wurde ein Fazit aus den bisherigen Erfahrungen der Integrationsarbeit gezogen. Dr. Christoph Wesselmann, Vorstand der Jobnet.AG, betonte dabei, dass die individuelle Arbeit von Mensch zu Mensch nach der Erfahrung vieler Bildungsträger und Jobcenter entscheidend ist: "Wenn die rechtlichen Hürden genommen sind, dann entscheidet sich der Erfolg von Integration letztlich auf einer menschlichen Ebene: wie schnell gelingt es, persönliche Beziehungen aufzubauen zu Kollegen, zu Nachbarn, im Sportverein?" Die Diskutanten legten aus unterschiedlichen Perspektiven dar, welche Potenziale insbesondere im noch sehr komplexen föderalen Verwaltungsprozess erschlossen werden können, um die eigentliche Integrationsarbeit dann schnell und mit weniger Störungen zu ermöglichen.

Für die Arbeit mit Geflüchteten ist es entscheidend, wirklich den einzelnen Menschen gut kennenzulernen und seine Potenziale und persönlichen Motivationen zu erschließen. Wesselmann: "Leider hat man z. T. zu sehr auf schnelle Maßnahmen mit großen Gruppen gesetzt. Viele Träger und Jobcenter haben schlechte Erfahrungen mit Hau-Ruck-Profilings gemacht, die dann keine belastbaren Ergebnisse lieferten." Die Folge waren Maßnahmeabbrüche und vermeidbar hohe Kosten.

Der Vorstand der Jobnet.AG regte an, dass verstärkt hybride Konzepte umgesetzt werden, bei denen die Möglichkeiten moderner IT (Big-Data-Analysen, automatisierte Recherchen, Stellenmatching, psychologische Kompetenztest etc.) mit Techniken der professionellen Gesprächsführung auf einer sehr persönlichen Ebene kombiniert werden. Wesselmann: "Nach unserer Erfahrung liegt gerade in der guten Unterstützung von Jobcoaches und Beratern bei Jobcentern und bei Bildungsträgern noch erhebliches Potenzial." Das reiche von einer guten Schulung bis zum Einsatz moderner IT-Lösungen in Form von Assistenzsystemen. "Die Jobnet.AG hat zusammen mit Kunden und Partnern hier umfangreiche Erfahrung sammeln können."

Ihr Ansprechpartner:

Alexander Roth
Leiter Kundenberatung
phone: +49.30.5770012-40
email: ar@jobnet.ag

Alexander Roth

JobIMPULS Standorte

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