Erste Jobnet.AG Fachtagung in Österreich: Viele Anregungen aus der Praxis und intensiver kollegialer Austausch

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06. Oktober 2022
Die Jobnet.AG hat in Österreich ihr erstes bundesweites Kundentreffen durchgeführt. Mehr als 60 Vertreter:innen von Trägern und des AMS trafen sich in Wien zur ersten Fachtagung. Im Mittelpunkt standen die Vertiefung und neue Nutzungsmöglichkeiten der JobIMPULS Methode sowie der Erfahrungsaustausch mit der Anwendung in verschiedenen Maßnahmen und für unterschiedliche Aufgabenstellungen.

"Wir haben viele Ideen mitgenommen, wie wir unsere Kolleg:innen und insbesondere unser Kund:innen besser unterstützen können."

Der stellvertretende AMS Landesgeschäftsführer Mag. Winfried Göschl spricht zum Thema: Herausforderungen für die Träger und das AMS an einem gedrehten Arbeitsmarkt. Fotocredit: Barbara Nidetzky

"Ziel der Veranstaltung war es, unseren Kund:innen und Anwender:innen neue Ideen und Impulse zur Anwendung der JobIMPULS Methode Software zu geben, um damit die täglichen Aufgabenstellungen effizienter zu lösen. Weiters sollte durch die Vernetzung der User vor Ort ermöglicht werden, Ideen und Erfahrungen untereinander auszutauschen, um einen zusätzlichen Nutzen für die Praxis zu erzielen," so der Vorstand der Jobnet.AG, Dr. Christoph Wessselmann, im Anschluss an die Veranstaltung. "Ich habe den Eindruck, das ist gelungen. Wir haben sowohl im Plenum als auch in den Pausen viele spannende Gespräche geführt und spontan vereinbart, dass wir einen Workshop organisieren, um manche Details noch ausführlicher besprechen zu können." Insgesamt standen sechs Vorträge auf dem Programm (Agenda der Fachtagung). Ort der Veranstaltung war dankenswerter Weise das U25 des AMS in der Lehrbachgasse in Wien.

Der stellvertretende Landesgeschäftsführer des AMS Wien, Mag. Winfried Göschl, orientierte die anwesenden Fachexpert:innen über die bevorstehenden Herausforderungen für das AMS und die Träger. Er kündigte an, dass es 2023 ein Mittelkürzung geben werde, diese sei jedoch für alle Seiten verkraftbar, da man sich in den letzten beiden Jahren auf einem vergleichsweise hohen Niveau bewegt habe. Göschl: "Ich glaube, das ist verkraftbar und auch angemessen." Er betonte, dass einerseits die Arbeitslosenquote auf dem niedrigsten Niveau seit 10 Jahren ist, andererseits jedoch auch insbesondere qualifizierte Arbeitskräfte fehlen. Seine Schlussfolgerung: "Wir müssen uns verstärkt um die Kompetenzerhebung kümmern, um bisher nicht erkannte Potenziale zu erschließen." Die Zuwanderung sieht Göschl eher als Chance denn als Risiko: "Der Pillenknick wird erst so richtig wirksam werden, wir benötigen deutlich mehr Personen in den Betrieben als zur Verfügung stehen, um auf bisherigem Niveau weiter wirtschaften zu können." (Fotogalerie der Fachtagung)

Das persönliche Beratungsgespräch steht im Mittelpunkt

Durch viele Gespräche im Plenum und auch in den Pausen konnten sich die Teilnehmer:innen untereinander vernetzen und ihre Erfahrungen austauschen. Fotocredit: Barbara Nidetzky

Prof. Dr. Joachim Thomas, einer der wissenschaftlichen Väter der JobIMPULS Methode, erläuterte vom dem Fachpublikum die zentralen Konstrukte und Ideen "hinter" der Unterstützungsmethode für die Beratung und Integration. "Wichtig ist: die JobIMPULS Methode setzt auf die persönliche Zusammenarbeit zwischen Berater:innen und Kund:innen. Hier können wir wirksam helfen und beiden Seiten Impulse und Hilfen für die Entscheidungsfindung anbieten."

In mehreren Vorträgen von Trägern aus Österreich stand der konkrete Einsatz in der Praxis im Vordergrund. "Diese wirklich sehr spannenden Berichte und die vielen Beiträge des Auditoriums geben uns sehr hilfreiche Impulse für die Verbesserung und Weiterentwicklung der Software", bedankte sich Dr. Christoph Wesselmann abschließend bei den anwesende Fachleuten.

 

Die JobIMPULS Methode wird zur Plattform für Integration und Beratung

Das Österreich-Team der Jobnet.AG (von links nach rechts): Gerd Schierenbeck (Senior Administrator), Stefanie Hanreich (Administration), Marina Stanic (Projektmanagement und Beratung), Gabriele Tebbich (Projektmanagement und Beratung), Dr. Christoph Wesselmann (Vorstand). Fotocredit: Barbara Nidetzky

Die JobIMPULS Methode ist eine Online-Plattform für die Beratungsunterstützung von arbeitsuchenden Personen (weitere Informationen zur JobIMPULS Methode). Die JobIMPULS Methode hilft bei der Erkennung von persönlichen Talenten und Kompetenzen, unterstützt mit passenden Berufswahl- und Stellenvorschlägen, liefert Hinweise für den Beratungsprozess und kann als Integrations- und Bewerbungsplattform und auch als Kommunikations- und Organisationsplattform genutzt werden. Viele Träger von Kursen und Maßnahmen in Österreich erstellen mit Hilfe der JobIMPULS Methode gemeinsam mit den zu beratenden Personen Empfehlungen für die weitere Betreuung durch die Berater:innen des AMS. Die JobIMPULS Methode wurde in Kooperation mit mehreren Hochschulen auf wissenschaftlicher Basis entwickelt und evaluiert. Sie wird laufend durch weitere Module und Anwendungsmöglichkeiten ergänzt und weiterentwickelt.

Impressionen der Fachtagung

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"Wir möchten unsere Teilnehmenden optimal und zielgerichtet Profilen, um bei Beginn einer jeden Maßnahme sämtliche Chancen zu nutzen. Mit der JobIMPULS Methode ist uns dies bei den unterschiedlichsten Ausgangssituationen möglich."

Marion Schubert
Gebietsleiterin Thüringen
SBH Südost GmbH

Falls Sie gerne mit Marion Schubert direkt Kontakt aufnehmen möchten:
Tel. +49 3695 8583412 oder marion.schubert@sbh-suedost.de

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